Der Vorstand

Vorstand der Hospizhilfe Wetterau e.V. 2025

Hans-Peter Schäfer

Vorsitzender
Nach vielen Jahren in Beruf und kirchlichem Ehrenamt stand und steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Und die Erkenntnis, dass das Leben endlich ist, die Menschlichkeit nicht. Ich sehe in der Hospizbewegung ein Hoffnungszeichen für unsere Gesellschaft, für eine mitmenschliche Gesellschaft, weil es nicht zuerst und allein darum geht, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben. Denn auch Sterben ist Teil des Lebens und jede und jeder von uns ist verantwortlich dafür, dass Sterben würdevoll möglich ist.

Heike Loh

stellv. Vorsitzende
Als Personalerin mit Leib und Seele ist es mir im Laufe der Jahre gelungen, schnell zu Menschen eine Beziehung und damit auch Vertrauen aufzubauen. Diese Eigenschaft unterstützt mich bei der Begleitung von Sterbenden, die sich einlassen können, um loszulassen. Eine stationäre Hospizbegleitung im familiären Umfeld hat mich nachhaltig beeindruckt und mir gezeigt, wie fürsorglich, wertschätzend und würdevoll dort mit sehr endlichem Leben und dem unausweichlichen Tod umgegangen wird. Tiefe Dankbarkeit für diese Erfahrung hat mich zu meinem Engagement in der Hospizhilfe gebracht. Ehrenamtliche Hospizbegleitung bedeutet für mich innehalten, stillhalten, aushalten, festhalten.

Martina Röder

Schatzmeisterin
In meiner Lebensaufgabe als Mutter unterstütze ich meine Kinder auf ihren Lebenswegen. Familie und Menschen, die ich liebe, begleiten und bereichern meinen Lebensweg. In meinem Beruf als Pädagogin und Schulleiterin steht es im Mittelpunkt zu begleiten, zu unterstützen, zuzuhören, zu organisieren und zu gestalten. Der Mensch steht im Mittelpunkt meiner Arbeit- vor allem der junge Mensch auf den Weg ins Leben. Die Arbeit im Ehrenamt ist für mich eine wichtige Aufgabe, um die Gesellschaft zu unterstützen. So möchte ich mich mit meinen Stärken in die Vereinsarbeit der Hospizhilfe einbringen. Menschen am Ende ihres Lebensweges zu begleiten und zu unterstützen, die Zeit zu gestalten, Kraft und Zuversicht zu geben ist eine wichtige Aufgabe des Vereins. Diese unendlich wertvolle Arbeit möchte ich mit Rat und Tat unterstützen. Und damit schließt sich für mich in meinem Leben der Kreis des Lebens.

Margit Zweidinger

Schriftführerin
42 Jahre war ich als Arzthelferin tätig und der Umgang mit den Menschen war mir immer sehr wichtig. Nach meinem Eintritt in den Ruhestand habe ich die Ausbildung zur Sterbebegleiterin gemacht um weiterhin für Mitmenschen da zu sein und ihnen an ihrem Lebensende beizustehen. Die Begleitung sterbender Menschen ist eine sehr erfüllende Aufgabe, die ich sehr gerne übernommen habe.

Marion Münster-Appel

Marion Münster-Appel

Beisitzerin
Über meinen Beruf als selbstständige Floristin mit Schwerpunkt Trauerfloristik komme ich schon seit Jahren unmittelbar mit trauernden Hinterbliebenen in Kontakt. Dabei wurde mir immer mehr bewusst, wie schwer es sein kann, sich ohne entsprechende Begleitung mit seiner Trauer auseinanderzusetzen.

Deshalb liegt bei meiner Vorstandsarbeit der Fokus auf der Trauerarbeit. Gemeinsam mit den „Trauerleuten“ (meine Kollegen in der Trauerarbeit dieses Vereins) möchte ich neue Wege entdecken und implementieren, aber auch die bewährten weiterführen, um Trauernde nachhaltig begleiten zu können.

Hildegard Stephan-Jünemann

Hildegard Stephan-Jünemann

Beisitzerin
Nach Jahrzehnten, in denen ich mich dafür eingesetzt habe, Kindern in unserer Gesellschaft Zukunftschancen zu eröffnen, habe ich – bedingt durch persönliche und berufliche Erfahrungen – erkannt, wie wichtig Unterstützungssysteme gerade in der letzten Phase des Lebens in einer immer individualistischer werdenden Gesellschaft sind. Nun – im Ruhestand – möchte ich mich der Aufgabe verstärkt widmen. Gerade die Hospizarbeit als ehrenamtliche und doch professionell arbeitende Einrichtung schließt eine Lücke zwischen der medizinischen Versorgung und dem familiären Engagement und kann somit zum einen Partner für Patienten und Angehörige sein, aber auch wichtige Koordinationsarbeit in der Begleitung auf der letzten Wegstrecke leisten.

Andrea Wagner

Beisitzerin
Aufgrund meines Berufs und persönlichen Erfahrungen habe ich erlebt, wie wichtig und hilfreich es ist, Menschen am Lebensende würdevoll zu begleiten. Deshalb habe ich die Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizbegleiterin gemacht. Diese Aufgabe gibt mir das gute Gefühl etwas wirklich Sinnvolles zu tun.

Elisabeth Kaufmann-Loubal

Elisabeth Kaufmann-Loubal

Beisitzerin
In meinem Berufsleben habe ich sehr oft Kontakt mit sterbenden Menschen gehabt und dabei sehr viel Einsamkeit und Hilflosigkeit bei den Betroffenen und deren Angehörigen erlebt. Auf der Suche nach Unterstützung für diese Situationen kam ich in Kontakt mit der Hospizidee, welche dazu beitragen möchte, dass Sterben und Trauer wieder ihren Platz im Leben haben. Die Begleitungen von ehrenamtlichen Hospizhelfern erlebte ich stets als sehr achtsam und zugewandt, und war eine große Hilfe für alle am Sterbeprozess Beteiligten, aber auch eine große Entlastung für uns Pflegekräfte. Nachdem ich nun im Ruhestand bin, möchte ich diese wertvolle Arbeit der Hospizhilfe mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen unterstützen und somit den Gedanken der Hospizhilfe weiter zu tragen.