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Hospizhilfe Wetterau e.V.
Bahnhofspassage 10
61169 Friedberg
Tel: 06031 6845829
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Märchenlesung zu Tod und Trauer


Trauer in Bewegung

Samstag, 14. Oktober 2017 um 15:30 Uhr

Ort: Buchhandlung Bindernagel Friedberg, Kaiserstraße 72

Märchen drücken aus, was uns auf dem Herzen liegt und in der Seele brennt. Sie geben das Gefühl, in seiner Not und dem Schmerz verstanden zu werden. Sie geben Halt und spenden Trost.

Jahresprogramm „Trauer in Bewegung“

 

Besichtigung und Führung im Krematorium Siegen


Organisiert von der Hospizhilfe machten sich an einem schönen Herbstmorgen ca. 35 Teilnehmer auf, um das Krematorium in Siegen zu besichtigen. Etliche tauschten sich darüber aus, dass  ihr Vorhaben im Bekanntenkreis durchaus erstaunt bis unverständig aufgenommen wurde. Alle Mitfahrenden waren sich darüber einig, dass bei der Beschäftigung mit Tod und Abschied auch dieser Aspekt der informativen Auseinandersetzung eine Rolle spielt.

Die helle freundliche Atmosphäre im Krematorium zeugt davon, dass hier die Würde des Menschen über den Tod hinaus und die Bedürfnisse seiner Angehörigen im Mittelpunkt stehen.
Ebenso wie bei einer Erdbestattung ist es auch im Siegener Krematorium möglich, seine Verstorbenen bis zum allerletzten Schritt zu begleiten. Den Teilnehmenden wurde deutlich, wie gut es ist, sich über die verschiedenen Aspekte der Feuerbestattung zu informieren und Wünsche rechtzeitig zu besprechen, so dass Ängste und Phantasien einen Raum finden, ernst genommen werden und sich dann auflösen dürfen. Wegen großer Nachfrage wird das Angebot der Hospizhilfe wiederholt werden.

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Fegt mich weg…!


Theateraufführung

Im besonderen Ambiente des Bauhofes in Wölfersheim umspielten, am 1. September 2017, die Musikerin Mühlberger und die Komikerin Skok das Thema Leben und Tod in zwölf kurzen Szenen.

Frech und unterhaltsam, konfrontierten sie ihr Publikum mit den Klischees zu Alter und Tod, Leben und Sterben. Was die Dichterin Mascha Kaléko zu dem Thema dachte, erfuhr man in dieser kleinen Revue auch – und war nicht selten über Ton und Inhalt überrascht.

Mit Witz und ganz ohne Ironie animierte „Fegt mich weg…!“ das Publikum dazu, vor dem Tod nicht die Augen zu verschließen, sondern sich aktiv auf das Ende vorzubereiten. Buchstäblich: Wie sonst wollte man die Frage an jede einzelne Person im Publikum verstehen, welches Lied zu guter Letzt auf dem Friedhof erklingen soll…. ?

Den Artikel der Wetterauer Zeitung vom 7. September 2017 finden sie hier

 

Sommerfest der Hospizgruppe 2017


Sommerfest 2017

Die Vorfreude auf  das diesjährige Sommerfest erwies sich als rechte Zitterpartie, weil die Großwetterlage keine verlässliche Planung zuließ. Erst kurz vor dem vereinbarten Zeitpunkt war klar: es würde ein schöner, trockener Sommerabend werden! Dieser begann für die Gruppe im geologischen Garten Münzenberg, wo Herr Oeste, der diesen besonderen Platz seit vielen Jahren aufbaut und betreut, der Gruppe einen Einblick in schier unvorstellbare erdzeitliche Zusammenhänge gab. Auch Steine erleben „Werden und Vergehen“!
Sowohl der große Überblick über geologische Zusammenhänge als auch die Faszination im Detail verschiedener Gesteinsformationen und Versteinerungen begeisterten die Teilnehmer. Ein sommerliches Picknick mit besonderem Himmels-Farbenspiel nach den abziehenden Gewittern ließ den Abend ausklingen.

 

Wenn die alten Eltern sterben


Vortrags- und Gesprächsabend über unsere Sterbekultur

In der besonderen Atmosphäre des „Saal Lux“ in Florstadt nahm Barbara Dobrick im Mai 2017 die Zuhörer mit in die Erfahrungen, Gedanken, Gefühle, die mit dem zu erwartenden oder gerade erlebten Verlust

der Elterngeneration verbunden sind. Nicht immer erklärbar, manchmal unerwartet, ab und an durchaus ambivalent sehen sich die Betroffenen mit der lebenslangen prägenden Beziehung zu den Eltern konfrontiert. Dies umso mehr, als sich mitunter durch Pflege und Betreuung die ursprünglichen Rollen umkehren, die erwachsenen Kinder zu den Sorgenden werden.

Barbara Dobrick, die sich als ältestes Kind einer großen Geschwisterschar schon früh Gedanken über familiäre Dynamik gemacht hat, verstand es, das eigentlich belastende Thema durchaus mit einer Prise Humor und vor allem beeindruckender Ehrlichkeit zu würzen.Wer derart sich selbst gewissermaßen „aus der Distanz“ betrachten kann, hat schon eine wichtige Ressource entdeckt, die in den Zeiten des Verlustes besonders hilfreich sein kann.

Am darauffolgenden Tag nutzen zahlreiche Teilnehmer die Gelegenheit, sich in einem Workshop über
„Die dunklen Seite des Sterbens erhellen“ auszutauschen und mit Hilfe der Autorin Barbara Dobrick die eigenen Erfahrungen als Betroffene sowie als Helfende zu vertiefen und zu reflektieren.

Hospizhilfe mit neue gewähltem Vorstand


Bei der Mitgliederversammlung am 27. April 2017 hat die Hospizhilfe einen neuen Vorstand gewählt. Gisela Theis wurde als 1. Vorsitzende bestätigt, ebenso Schatzmeister Karlheinz Schepp, Schriftführerin Margit Zweidinger und die beiden Beisitzer Felix Golf und Gerhard Wolf. Neu im Vorstand ist der 2. Vorsitzende Hans-Peter Schäfer und die Beisitzer/innen Bettina Kannicht, Qian Li und Stephan Murrar.

v.l. Hans-Peter Schäfer, Stephan Murrar, Margit Zweidinger, Bettina Kannicht, Gisela Theis, Karlheinz Schepp, Qian Li, Gerhard Wolf, Felix Golf.

Der Vorstand der Hospizhilfe sorgt zunächst für den sicheren Rahmen, in dem die Hauptziele der Sterbe- und Trauerbegleitung auf gute Weise getan werden können. Dazu gehören beispielsweise die Sorge um Einsatzplanung, Aus- und Fortbildung, um Supervision und Austausch untereinander, um gesicherte Finanzen, um Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationen. Das ist die Pflicht des Vorstandes.

Außerdem gilt es, auf Veränderungen der Rahmen von Sterbebegleitung und Trauerbegleitung zu reagieren. So erwartet zum Beispiel das Hospiz- und Palliativgesetz von Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen, dass sie mit Hospizgruppen zusammenarbeiten. Wie wird dies in unserer Region gestaltet werden?

Außerdem gibt es auch Begeisterung für eine Kür: Sie besteht darin, neue Wege zu den gleichen Zielen zu entwickeln wie neue Formen der Trauerbegleitung oder unser Schwerpunktprojekt „gemeindenaher Hospizplatz“: Wenn wir eine große Wohnung oder ein Haus finden mit einem Raum für einen sterbenden Menschen, für einen Angehörigen oder eine Nachtwache, für ein Büro, für einen Lagerraum, einen großen Raum für die Gruppentreffen, Küche und Bad, dann möchten wir für einzelne Menschen auf seiner letzten Wegstrecke immer wieder einmal Gastgeber sein. Vielleicht können Sie uns bei der Suche unterstützen? Wir würden uns freuen.

Bericht Wetterauer Zeitung 12.05.2017

Lesung und Gespräch mit Sabine Mehne


Der Große Abflug

Am 15. März 2017 Uhr sprach Sabine Mehne im Bibliothekszentrum Klosterbau in Friedberg über ihre Nahtod-Erfahrung und ihr neues Buch „Der große Abflug“.

Nachdem Sabine Mehne während ihrer Krebserkrankung eine Nahtoderfahrung hatte, macht ihr der Gedanke an den Tod keine Angst mehr. Im Gegenteil: Für sie hat Sterben mit Freiheit, Helligkeit, ja, sogar Freude zu tun.

Heute ist sie von ihrer Erkrankung geheilt und erlebt die neuen Gefühle der Leichtigkeit als Bereicherung in ihrem Alltag. Erfrischend direkt beschreibt sie, wie sich das Leben und die Beziehungen zu den Mitmenschen verändern, wenn man dem Tod mit Zuversicht und Humor entgegensieht. Ein Buch mit überraschenden Einsichten, das dazu ermutigt, Tod und Sterben in einem anderen Licht zu sehen.

Am Ende wissen wie es geht


Am Samstag, 28. Januar 2017 fand der erste „Letze-Hilfe“ Kurst in Friedberg statt.

Das Lebensende und Sterben macht uns als Mitmenschen oft hilflos. Uraltes Wissen zum Sterbegeleit ist schleichend verloren gegangen.

In den Letze Hilfe Kursen lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können.

Wir vermitteln Basiswissen und Orientierungen und einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, die nicht auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist. Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.

Bericht Wetterauer Zeitung vom 31.01.2017

Filmvorführung


Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit

Im Januar 2017 zeige die Hospizhilfe diesen besonderen Film in der Trauerhalle Ober-Rosbach.

John May, ein Mensch der besonderen Art. Mit fast obsessiver Akribie und wahrer Engelsgeduld bemüht er sich im Auftrag der Londoner Stadtverwaltung darum, Angehörige einsam verstorbener Menschen ausfindig zu machen. Wenn sich alle Spuren als vergeblich erwiesen haben, kümmert sich Mr. May um eine würdevolle Beisetzung. Liebevoll wählt er die geeignete Musik aus und schreibt die Ansprache für die Trauerfeier, deren einziger Gast er selbst ist. Als Mays Abteilung Einsparmaßnahmen zum Opfer fallen soll, stürzt er sich mit umso größerem Eifer auf seinen letzten Fall.

FBW-Prädikat: besonders wertvoll. – Film des Monats September 2014

Die Hospizhilfe begrüßt 12 neue Sterbebegleiter


Mit einem fröhlichen und festlichen „Willkommen „ wurden die Absolventen des diesjährigen Hospizkurses in ihr Ehrenamt eingeführt.
Seit März haben sie rund 80 Stunden an Abenden und Wochenenden gemeinsam verbracht, dazu absolvierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Praktikum.
Vor allem um die eigene Reflexion von Leben und Sterben, Brüchen und Abschieden im Leben, Möglichkeiten des eigenen Umgangs damit ging es in dem intensiven Miteinander. Daneben standen Themen wie Kommunikation oder Inhalte wie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, Trauer, Angehörigenarbeit, Rituale und Grundzüge der Schmerztherapie auf dem Plan. Keineswegs selbstverständlich: Alle TeilnehmeInnen haben sich entschlossen, ab sofort aktiv als ehrenamtlichen Sterbebegleiter in der Hospizhilfe mitzuarbeiten, was die vielen beim Fest Anwesenden mit anhaltendem Beifall bedachten.

Interessenten für den im Frühjahr beginnenden Kurs  können  gerne schon jetzt die Koordinatorinnen unter 06031 – 68 45 829 ansprechen.

v.l.: Stephan Murrar, Simon Beranek ,Nicola Beyer, Ina Friedrich, Sibel Demirsan, Birgit Hamalega, Ulrike Steinbach, Lucy Kos, Eva Weitzel-Böhm, Christina Mosel, Ortrud Fenner-Volz. Es fehlt Jessica Nagel.