Kontakt:

Hospizhilfe Wetterau e.V.
Fichtenstraße 4
61169 Friedberg
Tel: 06031 - 772 76 33
Fax: 06031 - 772 76 44
E-Mail bitte hier klicken

Schriftgröße anpassen

Zoom in Regular Zoom out

Theater

Der Mensch, solange er noch lebt…

Freitag, 18. Mai um 19:30 Uhr

Ort: Marktscheune Wölfersheim Wölfersheim, Hauptstraße 58

Eintritt frei – Spende erwünscht

…ist eine amüsant-skurrile Betrachtung des homo (optimistisch genannt) sapiens, wie er leibt und lebt und den Zug verpasst.
In einem Reigen von Szenen und Liedern wird gelebt, gestritten und geliebt. Und da ist ein Telefon, das immer im ungünstigsten Moment klingelt. Wer ist das, der immer wieder so treffsicher anruft, wenn es gerade gar nicht passt? – Ganz unvermittelt führt das Stück zu einer Frage, vor der wir allzu gerne davonlaufen… bis sie uns eines Tages eingeholt hat.
Das Schauspiel-Duo Helga Liewald und Achim Weimer ist ein Geheimtipp – möglicherweise so geheim, dass Sie es noch gar nicht kennen.

           


Trauer in Bewegung

Wanderung rund um die Münzenburg

Samstag 19. Mai um 14:00 Uhr (mit Anmeldung)

Treffpunkt Münzenberg, Parkplatz am Sportplatz

Zu Fuß die herrliche Landschaft der Wetterau genießen. Die Wegstrecke ist für jederman geeignet und kann auf die Bedürfnisse der Teilnehmer angepaßt werden (von 3 bis 7 km). Um eine Anmeldung wird gebeten (siehe Kontaktdaten). Bei Bedarf kann auch ein Transfer vom Bahnhof Friedberg oder Bad Nauheim organisiert werden.

Jahresprogramm 2018 „Trauer in Bewegung“


Vortrags- und Gesprächsabend

Sterben zu Hause
Ambulante Begleitung und Bestattung

Am 9. März 2018 sprach Christine Shrestha im Haus der Hospizhilfe Wetterau e.V. mit der Palliativmedizinerin Dr. Christine Elsner, der Palliativ-Fachkraft Maria Schmukat, Sabine Becker von der Hospizhilfe Wetterau und dem Bestatter Bernhard Laux über die Möglichkeiten der ambulanten Pflege und medizinischen Betreuung zu Hause. Ebenso über die Begleitung durch die Hospizhilfe und auch darüber, dass nach dem Versterben eines Menschen eine Aufbahrung zu Hause meist problemfrei möglich ist.

Jeder zweite Mensch stirbt im Krankenhaus, ca. 75% der Menschen in Deutschland würden es vorziehen zu Hause zu sterben, doch dies ist derzeit nur für ca. 20% der Menschen möglich.


Filmvorführung

Im Januar zeigte die Hospizhilfe diesen außergewöhnlichen Film in den eigenen Räumen in der Friedberger Fichtenstraße.

Ein Mann namens Ove

So einen kennt jeder! Diese Sorte des schlecht gelaunten, grantigen in die Jahre gekommenen Nachbarn, der jeden Morgen seine Kontrollrunde in der Reihenhaussiedlung macht und Falschparker aufschreibt. Genau so einer ist Ove. Dabei will er eigentlich Schluss mit allem machen. Nachdem er vor einigen Wochen seine geliebte Frau verloren hat, versucht er nun immer wieder, sich auf diverse Arten das Leben zu nehmen. Erfolglos – denn irgendetwas kommt einfach jedes Mal dazwischen. Auch beim neuesten Versuch wird er gestört. Und zwar als die neuen Nachbarn mittendrin seinen Briefkasten über den Haufen fahren. Von diesem Augenblick an steht Oves Leben auf dem Kopf.
Europäischer Filmpreis 2016 und Oscar-Nominierung 2017


Tages des Ehrenamtes

Anlässlich des internationalen Tages des Ehrenamtes am 5.12.2017 gab es im Hospizhaus in der Fichtenstraße ein besonderes Angebot:
Ein Team von erfahrenen TouchLife-Praktizierenden um Kerstin Weber hatte Ehrenamtliche verschiedenster Einsatzgebiete eingeladen, sich für einen ausgedehnten Moment aus dem gewohnten Alltag zurück zu ziehen und sich mit einer professionellen achtsamen und stärkenden Massage verwöhnen zu lassen.
Zahlreiche Ehrenamtliche kamen zusammen, erfuhren Stärkung durch Massage und Gespräche und kamen bei Tee und  frisch gebackenen Waffeln in einen regen Austausch.
So erfuhr das soeben eingeweihte Hospizhaus zum ersten Mal im Alltag seine Bestimmung als offenes Haus, das zu Begegnung, Austausch, Stärkung und  Vernetzung beiträgt.
Wer diesen Termin verpasst hat, kann sich wegen des TouchLife-Angebotes gerne mit Kerstin Weber in Verbindung setzen:

zeit.fuer.mich@web.de
www.zeitfuermich-info.de

Wegen aller Hospizthemen natürlich gerne Kontakt mit uns!


Konzert mit dem Ensemble

Saitensprünge

Am 10. November 2017 lies das Ensemble Saitensprünge in der Dorheimer Johanniskirche Musikstücke aus aller Welt erklingen. Die musikalische Reise ging dabei von Irland über den Balkan bis in den Orient, von Schweden über Deutschland bis nach Hawaii. Neben bekannten und weniger bekannten Liedern aus verschiedenen Zeiten und Traditionen, waren auch eigene Kompositionen der Saitensprünge zu hören.
Ein sehr abwechslungsreiches Konzert, mit mal ruhigen, fast meditativen aber auch mit temperamentvolleren Melodien. Eine kurzweilige musikalische Reise!


Besichtigung und Führung im Krematorium Siegen

Organisiert von der Hospizhilfe machten sich an einem schönen Herbstmorgen ca. 35 Teilnehmer auf, um das Krematorium in Siegen zu besichtigen. Etliche tauschten sich darüber aus, dass  ihr Vorhaben im Bekanntenkreis durchaus erstaunt bis unverständig aufgenommen wurde. Alle Mitfahrenden waren sich darüber einig, dass bei der Beschäftigung mit Tod und Abschied auch dieser Aspekt der informativen Auseinandersetzung eine Rolle spielt.

Die helle freundliche Atmosphäre im Krematorium zeugt davon, dass hier die Würde des Menschen über den Tod hinaus und die Bedürfnisse seiner Angehörigen im Mittelpunkt stehen.
Ebenso wie bei einer Erdbestattung ist es auch im Siegener Krematorium möglich, seine Verstorbenen bis zum allerletzten Schritt zu begleiten. Den Teilnehmenden wurde deutlich, wie gut es ist, sich über die verschiedenen Aspekte der Feuerbestattung zu informieren und Wünsche rechtzeitig zu besprechen, so dass Ängste und Phantasien einen Raum finden, ernst genommen werden und sich dann auflösen dürfen. Wegen großer Nachfrage wird das Angebot der Hospizhilfe wiederholt werden.


Theateraufführung

Fegt mich weg…!

Im besonderen Ambiente des Bauhofes in Wölfersheim umspielten, am 1. September 2017, die Musikerin Mühlberger und die Komikerin Skok das Thema Leben und Tod in zwölf kurzen Szenen.

Frech und unterhaltsam, konfrontierten sie ihr Publikum mit den Klischees zu Alter und Tod, Leben und Sterben. Was die Dichterin Mascha Kaléko zu dem Thema dachte, erfuhr man in dieser kleinen Revue auch – und war nicht selten über Ton und Inhalt überrascht.

Mit Witz und ganz ohne Ironie animierte „Fegt mich weg…!“ das Publikum dazu, vor dem Tod nicht die Augen zu verschließen, sondern sich aktiv auf das Ende vorzubereiten. Buchstäblich: Wie sonst wollte man die Frage an jede einzelne Person im Publikum verstehen, welches Lied zu guter Letzt auf dem Friedhof erklingen soll…. ?

Den Artikel der Wetterauer Zeitung vom 7. September 2017 finden sie hier