Kontakt:

Hospizhilfe Wetterau e.V.
Fichtenstraße 4
61169 Friedberg
Tel: 06031 - 772 76 33
Fax: 06031 - 772 76 44
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Filmvorführung

Ein Mann namens Ove

Freitag, 19. Januar um 19:30 Uhr

Ort: Haus der Hospizhilfe Wetterau e.V. Friedberg, Fichtenstraße 4

Eintritt frei – Spende erwünscht

So einen kennt jeder! Diese Sorte des schlecht gelaunten, grantigen in die Jahre gekommenen Nachbarn, der jeden Morgen seine Kontrollrunde in der Reihenhaussiedlung macht und Falschparker aufschreibt. Genau so einer ist Ove. Dabei will er eigentlich Schluss mit allem machen. Nachdem er vor einigen Wochen seine geliebte Frau verloren hat, versucht er nun immer wieder, sich auf diverse Arten das Leben zu nehmen. Erfolglos – denn irgendetwas kommt einfach jedes Mal dazwischen. Auch beim neuesten Versuch wird er gestört. Und zwar als die neuen Nachbarn mittendrin seinen Briefkasten über den Haufen fahren. Von diesem Augenblick an steht Oves Leben auf dem Kopf.
Europäischer Filmpreis 2016 und Oscar-Nominierung 2017


Tages des Ehrenamtes

Anlässlich des internationalen Tages des Ehrenamtes am 5.12.2017 gab es im Hospizhaus in der Fichtenstraße ein besonderes Angebot:
Ein Team von erfahrenen TouchLife-Praktizierenden um Kerstin Weber hatte Ehrenamtliche verschiedenster Einsatzgebiete eingeladen, sich für einen ausgedehnten Moment aus dem gewohnten Alltag zurück zu ziehen und sich mit einer professionellen achtsamen und stärkenden Massage verwöhnen zu lassen.
Zahlreiche Ehrenamtliche kamen zusammen, erfuhren Stärkung durch Massage und Gespräche und kamen bei Tee und  frisch gebackenen Waffeln in einen regen Austausch.
So erfuhr das soeben eingeweihte Hospizhaus zum ersten Mal im Alltag seine Bestimmung als offenes Haus, das zu Begegnung, Austausch, Stärkung und  Vernetzung beiträgt.
Wer diesen Termin verpasst hat, kann sich wegen des TouchLife-Angebotes gerne mit Kerstin Weber in Verbindung setzen:

zeit.fuer.mich@web.de
www.zeitfuermich-info.de

Wegen aller Hospizthemen natürlich gerne Kontakt mit uns!


Konzert mit dem Ensemble

Saitensprünge

Am 10. November 2017 lies das Ensemble Saitensprünge in der Dorheimer Johanniskirche Musikstücke aus aller Welt erklingen. Die musikalische Reise ging dabei von Irland über den Balkan bis in den Orient, von Schweden über Deutschland bis nach Hawaii. Neben bekannten und weniger bekannten Liedern aus verschiedenen Zeiten und Traditionen, waren auch eigene Kompositionen der Saitensprünge zu hören.
Ein sehr abwechslungsreiches Konzert, mit mal ruhigen, fast meditativen aber auch mit temperamentvolleren Melodien. Eine kurzweilige musikalische Reise!


Besichtigung und Führung im Krematorium Siegen

Organisiert von der Hospizhilfe machten sich an einem schönen Herbstmorgen ca. 35 Teilnehmer auf, um das Krematorium in Siegen zu besichtigen. Etliche tauschten sich darüber aus, dass  ihr Vorhaben im Bekanntenkreis durchaus erstaunt bis unverständig aufgenommen wurde. Alle Mitfahrenden waren sich darüber einig, dass bei der Beschäftigung mit Tod und Abschied auch dieser Aspekt der informativen Auseinandersetzung eine Rolle spielt.

Die helle freundliche Atmosphäre im Krematorium zeugt davon, dass hier die Würde des Menschen über den Tod hinaus und die Bedürfnisse seiner Angehörigen im Mittelpunkt stehen.
Ebenso wie bei einer Erdbestattung ist es auch im Siegener Krematorium möglich, seine Verstorbenen bis zum allerletzten Schritt zu begleiten. Den Teilnehmenden wurde deutlich, wie gut es ist, sich über die verschiedenen Aspekte der Feuerbestattung zu informieren und Wünsche rechtzeitig zu besprechen, so dass Ängste und Phantasien einen Raum finden, ernst genommen werden und sich dann auflösen dürfen. Wegen großer Nachfrage wird das Angebot der Hospizhilfe wiederholt werden.


Theateraufführung

Fegt mich weg…!

Im besonderen Ambiente des Bauhofes in Wölfersheim umspielten, am 1. September 2017, die Musikerin Mühlberger und die Komikerin Skok das Thema Leben und Tod in zwölf kurzen Szenen.

Frech und unterhaltsam, konfrontierten sie ihr Publikum mit den Klischees zu Alter und Tod, Leben und Sterben. Was die Dichterin Mascha Kaléko zu dem Thema dachte, erfuhr man in dieser kleinen Revue auch – und war nicht selten über Ton und Inhalt überrascht.

Mit Witz und ganz ohne Ironie animierte „Fegt mich weg…!“ das Publikum dazu, vor dem Tod nicht die Augen zu verschließen, sondern sich aktiv auf das Ende vorzubereiten. Buchstäblich: Wie sonst wollte man die Frage an jede einzelne Person im Publikum verstehen, welches Lied zu guter Letzt auf dem Friedhof erklingen soll…. ?

Den Artikel der Wetterauer Zeitung vom 7. September 2017 finden sie hier


 

Sommerfest der Hospizgruppe 2017


Sommerfest 2017

Die Vorfreude auf  das diesjährige Sommerfest erwies sich als rechte Zitterpartie, weil die Großwetterlage keine verlässliche Planung zuließ. Erst kurz vor dem vereinbarten Zeitpunkt war klar: es würde ein schöner, trockener Sommerabend werden! Dieser begann für die Gruppe im geologischen Garten Münzenberg, wo Herr Oeste, der diesen besonderen Platz seit vielen Jahren aufbaut und betreut, der Gruppe einen Einblick in schier unvorstellbare erdzeitliche Zusammenhänge gab. Auch Steine erleben „Werden und Vergehen“!
Sowohl der große Überblick über geologische Zusammenhänge als auch die Faszination im Detail verschiedener Gesteinsformationen und Versteinerungen begeisterten die Teilnehmer. Ein sommerliches Picknick mit besonderem Himmels-Farbenspiel nach den abziehenden Gewittern ließ den Abend ausklingen.

 

Wenn die alten Eltern sterben


Vortrags- und Gesprächsabend über unsere Sterbekultur

In der besonderen Atmosphäre des „Saal Lux“ in Florstadt nahm Barbara Dobrick im Mai 2017 die Zuhörer mit in die Erfahrungen, Gedanken, Gefühle, die mit dem zu erwartenden oder gerade erlebten Verlust

der Elterngeneration verbunden sind. Nicht immer erklärbar, manchmal unerwartet, ab und an durchaus ambivalent sehen sich die Betroffenen mit der lebenslangen prägenden Beziehung zu den Eltern konfrontiert. Dies umso mehr, als sich mitunter durch Pflege und Betreuung die ursprünglichen Rollen umkehren, die erwachsenen Kinder zu den Sorgenden werden.

Barbara Dobrick, die sich als ältestes Kind einer großen Geschwisterschar schon früh Gedanken über familiäre Dynamik gemacht hat, verstand es, das eigentlich belastende Thema durchaus mit einer Prise Humor und vor allem beeindruckender Ehrlichkeit zu würzen.Wer derart sich selbst gewissermaßen „aus der Distanz“ betrachten kann, hat schon eine wichtige Ressource entdeckt, die in den Zeiten des Verlustes besonders hilfreich sein kann.

Am darauffolgenden Tag nutzen zahlreiche Teilnehmer die Gelegenheit, sich in einem Workshop über
„Die dunklen Seite des Sterbens erhellen“ auszutauschen und mit Hilfe der Autorin Barbara Dobrick die eigenen Erfahrungen als Betroffene sowie als Helfende zu vertiefen und zu reflektieren.